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Nach dem Feuer durch die Asche.

Sie hat von ihm geträumt.

Er hat ihr den Becher gereicht. Die klare Flüssigkeit schmeckte nach all den herrlichen Dingen die keinen Geschmack haben - nach Sonnenschein und faulen Nachmittagen, nach ehrlichem Lachen und schmerzlich wahren Küssen, nach zerfließenden Abendstunden und nach warmen Brisen. Nach Umarmung, Geborgenheit und gefährlicher Verheißung.

Sie trank alles aus.

Sie lachten und tanzten, bis es ihr egal war, weshalb sie sich Sorgen machte.

Sie vergaß, dass sie nun verloren war.

Sie erinnerte sich noch lange an den Geschmack von Sonnenschein, an die Sonnenstrahlen die sie gewärmt hatten als sie in sein Gesicht sah. Wärme regnete auf sie herab, als fielen Sonnenstrahlen aus seinen Haaren, die sich langsam über sie ergoßen wie warmer Honig.
Er küsste sie mit geöffneten Lippen. Es war wie Sonnenschein zu schlucken, wie dieses wohlige Gefühl von zuvielen Stunden am Strand.
Jeder Zentimeter ihres Körpers brannte, als wäre sie nichts weiter als eine Eisskulptur, die in der Sonne dahinschmolz.
Ihr Eis stemmte sich gegen diese Wärme und hüllte sie beide in einen Schneesturm.
'Ich liebe dich'. Sie sagte es nicht, diesmal nicht. Diesmal stand sie ihm ebenbürtig gegenüber; sie würde dieses Gleichgewicht nicht gefährden, in der Hoffnung, dass er die Worte sagte, die all die Zweifel in ihr zum Schweigen bringen würde.

Sie erwacht. Der Traum ist vorbei... Es ist immer derselbe. Sie friert. Der Winter ist wieder zurück.
24.1.09 23:16
 


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