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Rauch im Herzen

"This isn't some fairy tale. When I kiss you, you don't wake up from a deep sleep and live happily ever after."

-

"No. When you kiss me I wanna die."

 

 

Ein ganzes Jahr ist vorüber. Ich vermisse so vieles, aber nichts von dem was ich mir gewünscht habe. Meine Vorsätze fürs neue Jahr sind nicht einmal ernst gemeint gewesen.

Du warst da. Ich habe dich fortgeschickt. Ich vermisse Menschen die ich nicht richtig kennen lernen konnte. Vielleicht gerade deswegen.

Man will wohl immer das was man nicht haben kann?!

Die Dinge die mir Angst gemacht haben sind jetzt so klein. Neue Herzen schlagen um mich herum. Verändern meinen Rhythmus. Zu der neuen Melodie lässt es sich so einfach tanzen.

Was sich am anfangs wie bedrohliche Kriegstrommeln anhörte sind jetzt die Klänge zu denen ich lache und mich fallen lasse.

Aber manchmal frage ich mich ob alles was mir wichtig ist so schnell verblassen kann. Passiert mir das auch?

Ich will lieber brennen als verblassen!

 

Sie ist in meiner Nähe. Ausnahmsweise und nur für eine ganz kurze Zeit. Ich will sie nicht in den Arm nehmen, denn ich weiß wie schnell sie wieder fort sein wird. Und jedes Mal nimmt sie wieder etwas mit, auch wenn ich jedes mal aufs neue sicher bin das die Mauern hoch genug sind.

Es gibt Menschen bei denen ich mir sicher bin, dass sie aus Wasser sind. Genau wie ich. Deswegen fällt es uns so leicht uns zu treffen. Aber es ist unmöglich uns danach zu trennen ohne nicht das Gefühl zu haben, dass immer ein Teil bleiben und ein Teil für immer verloren ist. Zu wie viel Prozent bin ich noch ich. Bin ich ein Gemisch aus den Menschen die ich getroffen habe? Die einen Teil von mir mitgenommen haben? Die mein Herz berührt haben?

Darüber will ich gar nicht nachdenken. Ich liege in einem Winterschlaf und die Kälte tut mir gut.

 

Ich bin soviel unterwegs.. habe ich überhaupt ein Ziel? Ich hetzte von ort zu Ort, von einem Lächeln zum anderen. Komme ich überhaupt einmal irgendwo an?

Ich habe Angst davor, dass es enden könnte. Aber es macht mir auch Angst all die Dinge zu sehen die einfach am Seitenrand liegen bleiben und nicht mehr mitkommen.

Was mir einmal das wichtigste auf der Welt war ist jetzt nur noch ein Nicken wert. Und das schlimmste daran ist: Es tut nicht weh. Es tut einfach nicht mehr weh.

Herzlichen Glückwunsch, sie haben alles verloren.

War das was jetzt nicht mehr stimmt jemals wahr? Ich glaube ich kann mich nicht mehr erinnern. Es verschwimmt und verdunkelt sich.

Ich habe Angst vergessen zu werden, aber ich vergesse so schnell.

Es tut weh daran zu denken was alles hinter mir liegt dieses Jahr. Nichts schlimmes, nichts bedrohliches oder gefährliches. Nur ein bisschen leben. Nur ein bisschen damit fertig werden.

 

Es geht zu Ende. Es ist okay. Es geht ja weiter.

23.12.09 22:54


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Von Krähen geweckt...

Mit einer Seele die so schwer ist lässt es sich nicht mehr fliegen. Heute nicht. Vielleicht nie mehr… Konnte ich es je wirklich? Oder waren einfach nur die Träume größer als der Schmerz?

Heute und für den Rest der Zeit. Ich muss wissen ob ich es kann.

Ich habe mich erkannt, verloren und gehasst…Wieder gefunden, geliebt und gelacht. Aber heute… heute ist dieser Schmerz alles was ich fühle. Vielleicht ist es einfach das Leben das so schmerzt. Vielleicht ist es das aufwachen.

A heart that hurts is a heart that works.

Die Angst vor dem nächsten Schritt, dem nächsten Atemzug. Doch die Luft wird knapp und die Zeit lässt sich nicht stoppen.

4.10.09 10:21


Feuer und Flamme.

Die leeren Seiten sagen mehr als tausend Worte.

Und manchmal frisst die Wut dich so sehr auf.

Wieso ist es einfacher all’ das zu sehen was fehlt, als das was ist?

 

Die Tage an denen niemand wartet, an denen du dich selber in den Schlaf singst und all die Schatten soviel dunkler sind.

Die Tage an denen du dich kleiner machst als du bist.

An solchen Tagen kramst du in den verstaubten Schuhkartons und suchst dein Herz. Du brauchst es nicht.. willst dich nur vergewissern, dass es noch da ist.

Den Blick in den Spiegel solltest du vermeiden. Du siehst nur was du nicht sehen willst.

Die Narben der Wunden, die du nie hattest, entstellen dich am meisten. Immer weiter lebst du dein Leben mit ihnen und fragst dich woher du sie hast … und ob du sie nicht verdient hast.

Pack deine Welt, deine Träume, Worte und deine Lügen auf einen Haufen ... lass sie brennen.

Angelangt beim Nullpunkt. Wenn die Wut die Tränen trocknet und die Kehle sich zuschnürt.. dann solltest du dich schlafen legen.

 

Heute brennt deine Welt … und morgen wird es niemand wissen.

Heute machst du einen Schritt zurück, doch du nimmst nur Anlauf.

10.7.09 19:01


Auf dem Weg nach Avalon

Schnee fällt auf die frischen Wunden. Die Träume verkleben… unansehnlich.

Die Freiheit verbeißt sich im Schmerzensschrei, der ausgestoßen wurde als die Wurzeln  endlich durch die Haut brachen.

Dimensionen verlieren ihre Sonne, doch die Wahrheit trägt auch im Dunkeln Knospen. Die Tiefe verliert den Kontrast und die scharfen Konturen waren nie so schwer auszumachen. Und noch immer brennt der Schnee die Wunden aus.

Das Lachen wird in die Augen geritzt. Die Fäuste zerdrücken die Blütenköpfe. Doch niemand stört sich daran, denn verehrt werden nur die Dornen.

Das Herz verwächst mit der Erde, jeder Schritt ein Herzschlag. Jede Träne wird ein Teil vom großen Ganzen.

Die Wörter lernen fliegen, doch es fällt so schwer sie ziehen zu lassen. Der Wind fährt durch die Gedanken. Verdreht, verweht.

Ein Fuß auf den Büchern, eine Hand am Horizont… dazwischen nichts als Schmutz und Unsicherheit.

Alles so langsam und zäh … nichts geht schnell genug.

Doch Avalon ist nicht die Antwort.

28.4.09 17:09


Wenn du grad' nicht hinsiehst.

Die Schatten werden länger und das Herz wächst immer weiter. Die Konzentration schon vor der Tür verloren. Das Beste was passieren konnte.

Immer wenn du mich nicht ansiehst nehme ich mir ein Stück von dir.

Die Bewegung deiner Hände, eingeschlossen in meinem Herzen. Dein konzentrierter Blick, eingebrannt auf meiner haut. Der Takt den dein Fuß angibt, vermischt sich mit meinem Blut. Deine Liebe fürs Detail, in meinem Atem.

Manchmal steigen Tränen auf. Warum? Weil nicht genug Platz in meinem Körper ist. Das Glück braucht mehr Raum als sonst.

Wie weit kann ein Herz wachsen? Bis über den Horizont? Wenn du mich nicht ansiehst weiß ich das alles ist wie es sein soll… und wenn du es tust, dann frage ich mich warum es so ist.

Wassiehst du wenn du mich siehst? Ich würde alles dafür geben in dir lesen zu können und bin so froh es nicht zu können.

Die Sonne malt ein Muster. Ich beobachte die müden Staubtänzer. Du liegst in der Luft. Ich atme tief ein.

Es tut so gut zu leben.

31.3.09 12:40


Hier war ich mal glücklich.

Ich würde so gerne nach Hause, doch ich habe vergessen wo das ist. Ich habe einen Schlüssel, doch er passt nur auf die falsche Tür.

Das Haus das ich betrete ist nicht mein Zuhause. Vllt war es das mal. Vllt ist es nur ein Negativ.

Der Staub im Flur dämpft die Schritte. Alles klingt dumpf. Die Bilder hängen schief, erinnern daran, dass es niemanden interessiert. Viele Schuhe am Geländer. Es sind Gäste da. Verbitterung und Vorwurf sind mal wieder zu Besuch.

Zu ihrer Linken, die Küche. Geschmackvoll und geräumig. Hier wird in letzter zeit oft gekocht. Für die ganze Familie. Eine Suppe aus Verachtung und Ironie, mal ein Eintopf aus Egoismus und Sarkasmus, ab und zu mal ein schwer verdaulicher Nachtisch garniert mit etwas Hinterlist. Wenn es dir zu lasch ist: Mit Tränen kann man alles nachwürzen.

Ein Speisewunsch? Oh, Tut uns Leid… Liebe haben wir nicht mehr. Vielleicht können wir nächste Woche welche kaufen wenn wir dran denken.

Schüttle den Kopf und gehe geradeaus ins Wohnzimmer. Ich will ja nicht unhöflich sein, also begrüße ich unsere Gäste. Ich mag sie nicht… aber sooft wie sie hier zu Gast sind gewöhnt man sich an sie mit der Zeit.

Ein falsches Lächeln, ein zu fester Händedruck. Ob ich gewachsen bin seit dem letzten Mal? Nein, ich glaube nicht… aber sie kommen mir auch viel größer vor als beim letzten Mal.

Ob sie gestern Abend zu laut gewesen seien? Nein, ich habe mich daran gewöhnt nachts nicht schlafen zu können.

Ich verabschiede mich. Es ist schon spät ich sollte schlafen. Ein freundliches Gute Nacht – Vielleicht sieht man sich beim Frühstück. Manchmal denke ich sie wohnen schon fast bei uns… Sie wollen gar nicht mehr gehen.

Die Treppe in den ersten stock knarrt, ein paar Bretter sind lose. Halten der Belastung kaum stand. Der einzige Fluchtweg schon so beschädigt. Das macht mir Angst... doch wo sollte ich auch hin?

Noch schnell ins Bad. Ich rümpfe die Nase. Die schwarze Kruste am weißen Porzellan verursacht eine unangenehme Gänsehaut. Aber was soll man machen?! Sich die Schuld von den Händen zu waschen scheint sehr harte Arbeit zu sein, wer hat danach noch Lust das Porzellan zu schrubben? Naja, werde ich es wohl morgen versuchen wieder ins Reine zu bringen. Anders ist es hier ja kaum zum aushalten. Selbst mit geputzten Zähnen hat man einen schlechten, schalen Geschmack im Mund. Und nachdem ich mir das Gesicht gewaschen habe, fühle ich mich noch dreckiger als vorher.

Haben all die Gemeinheiten unser Haus sogar bis in die Wasserleitungen durchdrungen?

Unsinn. Schnell das Licht aus und dann ab ins Bett. Mein Zimmer ist mein Fort Knox.

Men riesen Schutzwall aus Bildern von falschen Freunden und Postern einer Fantasiewelt. Einer Welt die besser ist als diese hier. Da wo man Gut und Böse auseinander halten kann und das Gute immer gewinnt.

Mein Bett ist kalt, aber ich habe warme Gedanken. Von besseren Zeiten und einer schönen Zukunft. Lang lebe die Fantasie. Das einzige Rettungsseil das niemand kappen kann.

Doch warme Gedanken lassen alles um dich herum noch kälter wirken.unten werden unsere Gäste laut. Sie scheinen sich wohl zu fühlen. Ich sehe sie bestimmt beim Frühstück wieder.

Tun wir einfach so als könnten wir sie nicht hören und denken immer schön an Mamas Worte: „Das hat alles nichts mit dir zutun“

Sie hat Recht. Es interessiert mich nicht, wer die Kaffeekanne bekommt.

Am Ende wenn alles vorbei ist und ich alleine bin, wird alles wieder zu mir zurück kommen. Dann ist alles wieder so wie ich es haben möchte.

Zum Teufel, dann nimm dir halt die blöde Kaffeekanne!

13.3.09 19:51


Willkommen im Krieg Soldat!

Den Blick geschärft, die Waffen geladen. Die Worte auf Gefechtsstation.

Die Muskeln angespannt, bereit zur Gegenwehr. Die Eigene Meinung nicht länger ein Untergrundkämpfer, nicht länger der Schatten hinter dem Geschehen. Die Kriegserklärung ausgesprochen. Nun geht es offen gegen den Feind, es gibt kein Zurück mehr. Guerilla. Guerilla!

Endlich etwas gefunden was sich zu verteidigen lohnt. Ungewohnte Motivation, macht den Menschen größer als er ist. Ein einzelner Schritt reicht und der sonst unüberwindbare Schatten liegt hinter dir. Diesmal wird das Herz dem Wortbeschuss standhalten. Im Gegenteil, sobald der Feind in Reichweite ist wird erstmals zurück geschossen.

Das Lächeln schwankt nicht. Ein Wortwechsel und die Schlacht wird entschieden sein. Den Krieg kann nur eine gewinnen und die trägt das Lächeln.

Also dann.. willkommen im Krieg, die Damen.

1.3.09 21:03


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