Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Freunde
    gedankenseglerin
    - mehr Freunde




  Letztes Feedback



http://myblog.de/raben.herz

Gratis bloggen bei
myblog.de





Königin der Schmetterlinge

Im Wind der verbrannten Träume schwebe ich weit über der Realität. Die Einsamkeit zerreißt über der Wahrheit die niemals ans Licht kam. Wohin werde ich getrieben? Finde ich dort was ich suche?

Mein Geist zerfließt und wird eins mit den Spuren, die die Zeit hinterließ.

Eiskristalle in den Augen lassen die Sicht verschwimmen. Das Herz voller Hoffnung ohne zu wissen was verloren ist. Kannst du mich sehen? Gedanken zerren mich durch die Dunkelheit, aber da ist noch etwas anderes das mich leitet. Das Verlangen reißt mich zurück in diese Welt.

Die Wolken zeichnen ein Gesicht, dass ich kennen sollte. Doch ich schlafe nicht mehr. Es ist vergebens.

Das Geräusch unschuldiger Schritte auf kaltem Holz. Stetes tropfen höhlt den Stein, treibt dich in den Wahnsinn. Sanfte Berührungen auf weicher Haut, wie Schläge mitten ins Herz.

Kochendes Blut in der Kälte der Durchschnittlichkeit.

Am hellsten Tag finden dich die dunkelsten Stunden.

Mit süßem Gift locke ich sie an. Die Königin der Schmetterlinge.

17.3.11 19:36


Werbung


Nebelpfade

Das dunkle Feuer lodert unter den Gedanken.
Wo du stehst? Dort wo du angefangen hast. Mit einem Fuß über dem Abgrund und keinem Grund zurück zu gehen.
Du kannst dich nicht in ihren Augen sehen. Egal wie laut du schreist. Sie sehen dich nicht an.
Die Krallen des Zweifels schlagen sich tief in dein Fleisch, aber es ist wenigstens ein Gefühl.
Liebe bricht dir das Rückrat bevor du einen Schritt in Richtung Flucht tun kannst.
Grobe Leinen die mich halten, sie sind so porös. Mit einem Lächeln im Gesicht kappt das Leben sie. Langsam und schmerzhaft.
Die Angst kriecht unter deiner Haut.. langsam.. immer Richtung Herz.
Ich habe keinen Grund um einen Schritt zurück zutun. Alles dreht sich, alle gehen weiter.
Tausendmal hab ich mir vorgestellt wie es ist zu fallen.
Die die dich lieben sollten, interessiert es nicht. Und die die dich lieben, können dein Herz nicht berühren.
Die Dinge die du nicht sagen kannst, sagen das meiste über dich aus.
In den Katakomebn deines Verstandes lauert das Biest das dein wahres Gesicht trägt. Im schwarzen Labyrinth kannst du dir
nicht entkommen. Du hörst den Atem in der Schwärze und das kratzen der Krallen auf dem kalten nassen Stein.
Du willst dich nicht umdrehen, denn die Angst in deinem Nacken macht dir klar, dass der Schubs den du brauchst, die
Erkenntnis über dein wahres Ich sein wird.
Die Prozession der gefallenen Träume begleiten erfurchtsvoll deinen Untergang. Ihr Stummen Gesänge zerren deine
Seele aus den Fugen und rütteln an den Festen deiner Welt.
Der kalte Wind der Selbsterkenntnis weht durch die Ruinen die du hinter dir gelassen hast.
12.7.10 00:52


'Dum Spiro Spero, Dum Spiro Scio'

– ‘Solange ich lebe, kann ich hoffen; solange ich lebe, kann ich verstehen’ -

 

Jemand hat den Staub der lebendigen Zeit durch meine Adern gepustet. Die Vergangenheit lebt durch meinen Herzschlag. Das Knistern der Fingerspitzen… Vor deinen Augen schwärzt sich deine Haut, bis du zu Pergament zerfällst und nichts weiter bist als die reine Existenz deiner Gedanken. Deine Fußspuren verwehen im Sand der Zeit aber du bist dir sicher, dass sie da waren. Du weißt, um ihre unsichtbare Existenz. Das ist es, was das Atmen so schwer macht. Klebrig wird die Luft die deine Lungen füllt. Es ist zuviel um es zu begreifen. Auch das, macht das Vergessen so unverzeihlich. Der Verstand zwängt sich durch die Gitterstäbe von Worten, die ihn vor sich selbst schützen wollen. Unmöglich zu begreifen… Mit leeren Taschen stemmst du dich gegen die Zeit und bist doch noch nicht einmal ein Sandkorn wert. Ich bin meine Geschichte, mein Verstand, die Zukunft und schon fast vergessen.

7.6.10 17:51


'Quod me nutrit, me destruit'

- Was mich nährt, zerstört mich -

Asche regnet auf mein Leben. Meine Gedanken fliegen schneller als ich laufen kann. Wohin führt mich das Unwissen wenn ich
weiß, dass ich es nicht verlieren darf.
Ich erinnere mich an Dinge die mir nie geschehen sind. Ein Ruf aus den Wäldern den ich mir nicht erklären kann.
Wut fließt in die Lungen und das Feuer läuft aus den Augen. Wohin führe ich mich?
Dunkler kamen mir diese Stunden nie vor und klarer war ich es mir nie bewusst.
Alles um mich herum dreht sich und ich kann die Sterne nicht mehr sehen.
Wo ist der Weg den ich nicht gehen darf? Ich weiß das er nach Hause führt. Die Federn streifen meine Haut und die Sehnsucht erwacht.
Meine Herz geht in Flammen auf, aber der Schnee schmilzt nicht. Der Morgen rinnt mir durch die Finger und noch immer singe ich mein Lied,  über den Knochen der Zeit.
Ich versuche die Stummen zum spechen zu bewegen, aber ich kann mich selber nicht hören.
Gierig sauge ich das Leben in mich hinein, höre die Trommeln und rieche den Wind.
Der Stein zerfällt in meiner Hand und ich frage mich was noch bestand hat.
25.4.10 17:04


Watching over me

Manchmal überkommt es einen einfach.. Tage an denen alles dunkel ist..
An denen man an all die Menschen denkt die man verloren hat.
Die uns genommen worden sind.. einfach so.. und ohne guten Grund.
Wenn einfach alles schmerzt.
An solchen Tagen fällt es schwer noch daran zu glauben das du noch bei mir bist.
Ich hatte Angst, dass ich dich losgelassen habe ohne es zu merken.. Aber es tut noch immer weh.
Ich kann nicht an dich denken ohne das es nicht weh tut. Vllt ist das ein gutes Zeichen.
Der Einzige der immer zu mir gestanden hat. Der mir beigebracht hat, dass du dich im Leben immer auf dich selbst verlassen musst.
Der Einzige von ihnen der es verstanden hat.


Ich erinnere mich an alles. An dein Lachen und daran wie du andere zum lachen gebracht hast.
Daran wie stur du sein konntest. Wie du mit uns rumgealbert hast.
Man konnte sich immer auf dich verlassen und du warst immer da.
Aber da sind auch andere Sachen an die ich mich erinnere... an das Blut im Sand und auf den Steinen... und an das Blaulicht..
und daran wie Jan losgerannt ist... an all die Tränen.
Ich höre dein Lachen und vor mir sehe ich das Blut im Blaulicht.. ich spüre die Tränen. Wieder und wieder.

Die Stelle vor der Tür, um die alle, auch nach fast sechs Jahren, noch immer einen Bogen machen auch wenn nichts zu sehen ist.
Das Gartenhäusschen was niemand mehr betritt.
Der Pool im Garten, in dem niemand mehr schwimmt.
Dein Schreibtisch im Wohnzimmer... alles ist noch da und wartet.

"Und es kommt immernoch Post
ganz fett adressiert an dich.
Obwohl doch jeder weiß,
dass du weggezogen bist"


Es gibt Tage da glaube ich, dass du auf mich aufpasst. Und es gibt Tage wo ich einfach nicht daran glauben kann.
Ich glaube es wäre alles anders wenn du noch da wärst.
Ich vermisse dich... und ich werde dich nie vergessen.
22.1.10 22:50


Das große Kribbeln

Weißt du eigentlich was du bist für mich?

 

Ein Leben lang alleine. Ohne Sicherheiten. Hier geblufft dort aufgeflogen.

Narben an Händen und Knien. Ich habe oft geweint, weil ich nicht so schnell aufstehen konnte wie alle anderen wenn sie hingefallen sind.

Ich habe es nie wirklich versucht, weil mir nie jemand helfen wollte. Wozu auch anstrengen wenn man dafür kein Lächeln geschenkt bekommt? Wozu die Zähne zusammen beißen wenn es niemand sieht.

Traurig sein ist soviel leichter.

Du merkst nicht, dass du die Hoffnung verloren hast bist du sie wieder findest.

Immer auf der Suche nach dem, der mir wieder aufhilft wenn ich wieder falle. Doch ich habe ihn nicht gefunden.

Ich habe dich gefunden… und du, du lässt mich gar nicht erst fallen.

 

Habe mich solange selber entstellt, dass ich mich nicht mehr erkennen konnte. Wie zuviel Staub, der auf einem alten Spiegel liegt. Grau und unscharf.

Jetzt sind die Farben wieder da. Ich kann so vieles wieder sehen.

Doch das was ich am meisten an mir mag bist du.

Ich liebe es neben dir einzuschlafen und neben dir aufzuwachen. Mich sicher zu fühlen auch wenn du nicht in meiner Nähe bist. Ich liebe diese Kompromisslosigkeit ohne Heimlichkeiten, dieses Gefühl des wach werdens.. so als wäre alles davor nur ein schlechter Traum gewesen.

Ich liebe den Frieden und das nervöse Kribbeln wenn du mich ansiehst. Ich liebe es, dein Mädchen zu sein.

 

Der Knoten im meiner Brust ist verschwunden. Die Mauern sind noch da, aber du hast sie kleiner werden lassen. Ein bisschen. Für heute. Für immer... ein bisschen

7.1.10 23:09


Boom Boom Boom

“And if I only could,
Make a deal with God,
And get him to swap our places…”

 

Wie schnell sich ein Leben ändern kann. Aus der Asche wächst die Knospe. Ich habe einmal gedacht das es okay sein würde. Ich wusste es nicht besser. Es ist nicht okay, es ist wunderbar.

Alles ist so anders. Anders als ich gedacht habe wie es sein würde. Plötzlich unerwartet. Ich dachte ich brauche Zeit. Ich dachte es würde etwas völlig neues werden. Das alte hinter mir lassen.

Es ist nicht so als hätte ich dich nicht gesehen. Ich habe nur nicht gedacht, dass du mich auch sehen kannst. Du bist da. Auf einmal. Auch wenn du es schon immer warst.

Ein elektrischer Schlag. Du hast mich ausgetrickst. Dieser gestohlener Kuss, unerwartet und überraschend.

Das erste Mal, dass ich nicht kämpfen muss. Das erste Mal, keine Unsicherheit. Das erste Mal, niemand den ich nur ersetzen soll.

Das erste Mal, dass ich es sein soll.

Nummer eins sein. Das war es was ich immer wollte. Jetzt ist es egal.

 

K.haosprinz und Windprinzessin.

 

Ich liebe deine ehrlichen Augen… die Art wie du mein Herz berührst.

28.12.09 21:58


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung